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Maschinelle ÜbersetzungNeuronale maschinelle Übersetzung ist DAS Schlagwort der Übersetzungsbranche. Viele Arbeitnehmer nutzen auch beruflich kostenlose Anbieter: Lesen Sie hier, welche Risiken damit verbunden sind und welche Vorteile maschinelle Übersetzung so attraktiv machen.

Sie sind kostenlos, schnell, stets verfügbar und produzieren augenscheinlich gute Ergebnisse: Öffentliche Anbieter frei zugänglicher, maschineller Übersetzung sind online nur einen Mausklick entfernt. Angetrieben von großen Datenmengen hilft uns Künstliche Intelligenz in der alltäglichen Kommunikation – z. B. beim besseren Verständnis von Mails englischsprachiger Kollegen. Oder KI dient als Sprungbrett beim eigenen Bestehen auf dem mehrsprachigen Parkett. Und: Wenn wir einer Sprache gar nicht mächtig sind, können wir erste Informationen im Handumdrehen gewinnen.

Die Daten geben wir dabei jedoch zwangsläufig dem Plattformanbieter preis – mitunter geraten wertvolle Daten dadurch sogar an die Öffentlichkeit. Für ein Unternehmen weit mehr als ein Fauxpas: Insider-Informationen gelangen in die Hände Dritter. Das neue Produkt wird vor dem Launch offenbart. Mitarbeiterdaten werden im Netz offengelegt. Hiermit sind hohe finanzielle und rechtliche Risiken verbunden, die Ihrem Unternehmen schaden können. Die Vor- und Nachteile sollten Sie daher vor der Nutzung öffentlicher Plattformen sorgfältig abwägen. Abhilfe kann hier der datenschutzkonforme Einsatz maschineller Übersetzung schaffen. So können Sie auch ohne Risiken das volle Potential der Technologie ausschöpfen. Wir beraten Sie gerne zu möglichen Lösungen.

Vorzüge der maschinellen Übersetzung

Maschinelle Übersetzung hat bei hohen Volumina einfacher Texte auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung – erst recht, wenn es nur darum geht, ein grobes Verständnis des Originals zu ermöglichen und wohlformulierte Texte nicht oberste Priorität genießen. Oder ein Text ist nur für den internen Gebrauch vorgesehen und die Mitarbeiter sind schon weitestgehend im Bilde. Letzten Endes steigt der Bedarf an Übersetzungen und mehrsprachiger Dokumentation weltweit ohnehin so stark an, dass Humanübersetzer im Alleingang nicht mehr alles stemmen können.

Bedenken bei maschineller Übersetzung

Nachteilig ist allerdings weiterhin, dass die Übersetzung aus der Maschine einen Menschen selbst mittelfristig nicht ersetzen kann: Auswertungen maschineller Übersetzungen offenbaren, dass der Teufel im Detail steckt. „Künstliche Intelligenz“ ist mitunter eben nicht mehr als ein sehr komplexer Algorithmus: Und der erzielt nicht immer das Wunschergebnis. Bestimmte Fehlertypen lassen schnell auf maschinelle Übersetzung schließen und diese Mängel können für den Inhalt kritisch sein. Fachlich versierte Humanübersetzer können Inhalte leichter im richtigen Kontext sehen, die Maschine dagegen „denkt“ nur auf Basis der Daten, mit denen das System „gefüttert“ wurde. Zumindest für komplexe sowie kreative Texte sind maschinelle Übersetzungen also nicht geeignet.

Wir empfehlen daher eine Nachbearbeitung der maschinellen Übersetzung durch einen entsprechend ausgebildeten Sprachexperten: das sogenannte Postediting. Hier wird die maschinelle Übersetzung durch einen Native Speaker noch einmal auf Herz und Nieren geprüft. Und Sie können sich darauf verlassen, dass die Übersetzung den gewünschten Zweck erfüllt.

Je nach Textart und Verwendungszweck stellen wir gerne die passgenaue Lösung bereit – ob datenschutzkonforme maschinelle Übersetzung, MÜ mit Postediting oder Humanübersetzung nach DIN-Norm.

Checkliste

Wann kann maschinelle Übersetzung weiterhelfen und bedenkenlos eingesetzt werden?

  • Der Text beinhaltet keine Datenschutz- oder Compliance-Risiken
  • Der Text birgt keinerlei Sicherheitsrisiken für Leib und Leben
  • Die Übersetzung dient ausschließlich zu Informationszwecken oder zum internen Gebrauch